Gott ist immer anders, wunderbarer, als wir denken, als ich denke und als vielleicht du denkst. Die Jünger haben Jesus ja den ganzen Tag erlebt, vom morgens zerzaust Aufwachen – und die waren damals ja noch enger zusammen als wir heute. Die hatten ja keine Einzelzimmer im Hotel – bis abends zum Schlafengehen. Sie dachten, sie kennen diesen Jesus wirklich. Denkst du, du kennst Jesus?
Der Theologe Karl Barth erinnert uns: Gott ist meistens anders, als wir denken. Der andere Gott. Die Frauen unter den Jüngern haben ihn am Kreuz sterben sehen und wie er ins Grab gelegt wurde. Und dann laufen sie am Ostermorgen los und alles ist anders.
Ihnen wird gesagt: „Entsetzt euch nicht. Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden. Er ist nicht hier."
Als sie zum Grab liefen, dachten sie, der Stein vor dem Grab wäre ihr größtes Problem. Doch dann kommen sie an und der Stein ist weg, aber Jesus auch. Und so machen wir uns oft die falschen Sorgen. Dabei ist es meistens anders, als wir denken.
Und statt lange zu grübeln, möchte ich dich einladen und möchte ich selbst wie die Frauen wirklich losgehen und erleben. Das haben die Frauen den Jüngern voraus, die ja zu dieser frühen Zeit noch traurig herumliegen und sich eben nicht aufmachen. Und Jesus ist nicht mehr tot, wie die Frauen dachten, sondern er ist auferstanden und Herr der Welt. Und das gilt auch für uns und was wir über Jesus denken.
Jesus ist anders, als wir denken, und er ist mächtiger und besser, als wir denken. Wenn du denkst, Jesus ist tot oder sonst meinst, Bescheid zu wissen über Jesus, dann möchte ich dich einladen: Mach dich auf wie die Frauen und schau, wie es wirklich ist, wie er wirklich ist. Jesus.