Es gibt Bibeltexte, da brauchen wir etwas länger drüber nachdenken, drüber beten, bis wir merken, was Gott uns vielleicht durch diesen Text sagen möchte.
Und es gibt andere Texte, wie den Monatsspruch im Februar, die einfach eine so klare Ansage sind, dass schon der offensichtliche Sinn so herausfordernd ist, dass man sich den erst mal auf der Zunge zergehen lassen muss.
Also:
Alle Schrift von Gott eingegeben ist nützlich zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.
Paulo schreibt hier, dass es Schriften gibt, die von Gott eingegeben sind. Ich vermute, er meint die Bibel. Und Christen haben schon lange Kriterien entwickelt, schon ganz am Anfang, um zu prüfen, wann ist-- gehört eine Schrift zur Bibel? Wann gilt sie wirklich von Gott eingegeben?
Und dann ist diese Schrift, wenn wir sie lesen, nützlich zur Lehre. Also dieser Text soll uns lehren. Und es geht hier nicht um Wissenslernen für den Kopf, sondern es geht um Zurechtweisung. Es geht um Besserung. Es geht um Erziehung. Es geht darum, dass dieser Text eine Autorität für unser Leben ist.
Also wenn in der Bibel etwas anderes steht, als das, wie wir leben, dann gilt es nicht, unser Bibelverständnis zu ändern, sondern unser Leben zu verändern.
Und dann verheißt uns dieser Text Gerechtigkeit. Gerechtigkeit in der Welt, da sind wir als Gottes Boten dazu eingeladen, dazu hilft uns die Bibel. Gerechtigkeit in unserem eigenen Leben und Gerechtigkeit mit Gott. Und das bringt Frieden.
Und das zu erleben, diese Erfüllung, diesen Frieden, diese Gerechtigkeit, das wünsche ich euch