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Gute Nachricht Bibel

Die Gute Nachricht Bibel (GNB) ist eine kommunikative Bibelübersetzung,[1] die zuletzt 2018 revidiert wurde.[2]

Geschichte

Das Neue Testament erschien 1968 unter dem Titel Gute Nachricht für Sie – NT 68 in Anlehnung an das amerikanische Projekt Good News Bible der American Bible Society[3]. Übersetzer der Erstausgabe NT'68 waren unter anderem Barbara Beuys (Johanneische Schriften des Neuen Testaments), Norbert Brieger (Lukanische Schriften) und Johannes Lehmann (Matthäus-Evangelium, Markus-Evangelium). Das Theologen-Team bestand neben anderen aus Margarete Steiner, Hellmut Haug und Hans Ulrich Nübel. Die Zeichnungen stammten von Horst Lemke.

1970 wurde das Neue Testament dann noch einmal selbständig aus dem Griechischen übersetzt und erschien unter dem Titel Die Gute Nachricht. Zum Übersetzer-Team gehörten folgende Theologen: Klaus D. Fricke, Karl-Heinz Gromberg, Hellmut Haug, Rudolf Kassühlke, Hans Ulrich Nübel, Benedikt Schwank (OSB) und Harald Uhl. Für die Endredaktion zeichneten Hellmut Haug, Rudolf Kassühlke und Anton Steiner (OP) verantwortlich.[4]

1978 erschien eine in Jeansstoff gebundene Ausgabe namens Die Gute Nachricht - Altes & Neues Testament - AT-Auswahl und NT in heutigem Deutsch von der Deutschen Bibelgesellschaft Stuttgart mit Zeichnungen von Horst Lemke, die auch als Jeans-Bibel bezeichnet wurde. Zum Übersetzer-Team gehörten die Theologen Hellmut Haug, Rudolf Kassühlke, Bernhard Lang und Jürgen Reich.[5]

1982 erschien die Gesamtbibel mit einer Übersetzung des Alten Testaments unter dem Titel Bibel in heutigem Deutsch.

Es folgte eine Gesamtrevision der Vollbibel wurde der Text noch einmal tiefgreifend überarbeitet, um besonders die Bedeutungsnuancen im Urtext stärker herauszuarbeiten. Die neue GNB wurde 1997 veröffentlicht. Bei der Revision wurde generell ein höheres Sprachniveau, in den poetischen Texten auch dichterisch gehobene Sprache angestrebt.

Im Jahr 2000 erschien eine durchgesehene Ausgabe nach den Regeln der Rechtschreibreform von 1996. 2003 wurde der Text erneut durchgesehen[6] und die Ausgabe von 2012 erschien mit der Schreibung des Titels ohne Bindestriche als „Gute Nachricht Bibel“.

Im Jahr 2018 erschien eine nochmals durchgesehene Ausgabe in neuer Typographie mit serifenloser Schrift.[7]

Ökumenische Verwendung

Erstellt wurde die GNB in Kooperation der Deutschen Bibelgesellschaft (evangelisch), des Katholischen Bibelwerks e. V. Stuttgart und den evangelischen Bibelgesellschaften sowie den katholischen Bibelwerken in Österreich und der Schweiz. Die GNB wird also von evangelischen und katholischen Verlagen vertrieben und ist damit die einzige interkonfessionelle Bibel im deutschen Sprachgebiet und daher besonders für das ökumenische Gespräch geeignet.[6][8]

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